Декабристы

Информация о пользователе

Привет, Гость! Войдите или зарегистрируйтесь.


Вы здесь » Декабристы » Персоналии участников движения декабристов » ЛЕВЕНШТЕРН Иван Иванович (Иван-Эдуард Германович).


ЛЕВЕНШТЕРН Иван Иванович (Иван-Эдуард Германович).

Сообщений 11 страница 18 из 18

11

http://forumfiles.ru/files/0013/77/3c/33747.jpg

Юлия Ивановна Серебрякова, ур. фон Левенштерн (1827-1907), дочь И.И. Левенштерна.

0

12

https://img-fotki.yandex.ru/get/907384/199368979.1a5/0_26f584_4848a76b_XXL.jpg

Аполлон Алексеевич Серебряков (26 Октября 1811 - 1895, St Petersburg, Russian Federation), муж Юлии Ивановны фон Левенштерн.

0

13

https://img-fotki.yandex.ru/get/986410/199368979.1a5/0_26f581_8b0d54f5_XXL.jpg

Михаил Аполлонович Серебряков (р. 1858; внук И.И. Левенштерна) с супругой Ольгой Владимировной Ратьковой-Рожновой (р. 1868).

0

14

https://img-fotki.yandex.ru/get/1353062/199368979.1a5/0_26f58d_33bfaaf9_XXL.jpg

Софья Аполлоновна Пущина, ур. Серебрякова (р. 1848), внучка И.И. Левенштерна.

0

15

https://img-fotki.yandex.ru/get/1352769/199368979.1a5/0_26f58e_58e1adf7_XXL.jpg

Софья Аполлоновна Серебрякова (внучка И.И. Левенштерна) с мужем Михаилом Николаевичем Пущиным (5 Января 1842 - 10 Мая 1878), сыном Николая Николаевича и Эмилии Антоновны Пущиных.

0

16

Georg Heinrich v. Löwenstern

https://img-fotki.yandex.ru/get/909303/199368979.1a5/0_26f585_159fbde7_XXL.jpg

Georg Baron von Löwenstern (брат И.И. Левенштерна).

Baron Georg Heinrich v. Löwenstern a. d. Hs. Rösthof (* 23. November 1786 in Reval, † 20. September 1856 in Kiel) stammte aus der Familie Baron v. Löwenstern v. Rigemann, die sich im 19. Jahrhundert in der Tennengauer Marktgemeinde Oberalm niederließ.

Familie

Baron Georg v. Löwenstern a. d. Hs. Rösthof kam als Sohn von Baron Hermann Ludwig v. Löwenstern a. d. Hs. Rösthof (* 28. Dezember 1748 in Wiltenhof, † 25. September 1815 in Regal; Gutsbesitzer, Rittmeister, Kreismarschall, Gouvernment-Adelsmarschall, Präsident des Ober-Konvent, Kommandeur des St. Wladimir-Ordens, Ratsherr) und Hedwig Margarethe (geborene Baronesse v. Steal-Holstein, * 26. August 1756 auf Gut Kotzum, † 21. Februar 1799 in Reval) zur Welt. Georg hatte neun Geschwister.

Georg war verheiratet mit Adelaide Laura Tugendreich (* 30. November 1796 in Kopenhagen, † 31. Dezember 1876 in Bordesholm; geborene Gräfin v. Schimmelmann a.d. Hs. Lindenbourg, Tochter des Kaufmannes, Großgrundbesitzers und Dänischen Schatzmeisters Graf Christian v. Schimmelmann, Gutsherr unter anderem von Schloss Lindenbourg auf Jütland, Gut Hellebaeck bei Kopenhagen, Schloss Wandsbek, Schloss Ahrensburg), Teil-Erbin des Gräfl. Schimmelmann`schen Fideikommisses, Erbin diverser Plantagen u.a. auf St. Croix.

Georg und Adelaide hatten fünf Kinder: Adelbert, Georgine, Adelaide, Laurette und Friedrich.
Leben

Er vereinigte zahlreiche Besitzungen, unter anderem das Familiengut Jendel in Estland, das Schloss und Gut Hellebek bei Helsingör auf Seeland in Dänemark, die Villa Seelust bei Clampenburg/Kopenhagen, die Villa Christiansholm bei Kopenhagen und die Villa Seelust in Kiel (ehemals Dänemark) in Schleswig-Holstein. Als Mitglied einer in der estländischen Ritterschaft immatrikulierten Familie, genoß Georg seine weitere Erziehung in der Ritter-Akademie zu Reval.

Am 8. Juni 1803 trat er in Kaiserlich-Russische Dienste. Beim Ausbruch des Krieges mit Frankreich wurde er aus einem Gesuch hin am 18. September 1806 zum Isiumischen Husaren-Regiment versetzt, bei welchem er den Feldzug in Preußen mitmachte. Als Ordonnanz-Offizier dem Generalmajor Barclay de Tolly zugeteilt, gelang es ihm am Vorabend der Schlacht bei Preußisch-Eley, den schwer verwundeten General aus der Gewalt des Feindes zu retten und in das Hauptquartier des General Bennigsen zu geleiten - wofür er mit dem Goldenen Kreuz beehrt wurde. Dem Kaiserlichen Hauptquartier wieder als Ordonnanz-Offizier zugeteilt, befreite er mit den Husaren den Chef des Generalstabes, Generalleutnant Fock, in der Schlacht bei Heilsberg-Grettstadt, aus den Händen des Feindes - hierfür wurde er mit dem Orden des Heiligen Wladimir mit Schleife beehrt. Am 25. Oktober wurde Georg zum Großfürsten Constantin gesandt, um das bei der Kavallerie neu einzuführende Reglement zu erlernen. Am 30. März 1811 wurde er zum 1. Adjutanten von Generalleutnant v. Essen, dem General-Governeur von Estland, Livland und Kurland, benannt.
Als Offizier im Krieg gegen Frankreich

Es war in den Jahren um 1813 als die Franzosen in Norddeutschland und dabei auch in Hamburg bzw. Altona waren, befehligt vom französischen Marschall Davout. Nach der Schlacht bei Leipzig erhielt der russische General Graf Woronzow den Befehl, den Norden Deutschlands von den Franzosen und die Bewohner vom verhassten Joch zu befreien. General Tettenborn nahm Bremen ein und schnitt dadurch dem französischen Marschall Davout in Hamburg seine letzte Verbindung mit Hamburg ab. Der russische General Graf Woronzow nahm Kassel ein und erhielt den Befehl auf Hamburg zu marschieren und die Stadt einzuschliessen. Zu den verantwortlichen Offizieren Woronzows gehörte der damalige Oberst und spätere General Major Baron Woldemar v. Löwenstern (* 1776, † 1858, verheiratet mit Sophie Obreskow, Tochter des Kaiserlich Russischen Generalleutnants Michael Obreskow, Grossgrund- und Gutsbesitzer, Generalmajor des Kaiserlich Russischen Kosakenheeres, Teilnehmer an diversen Schlachten, unter anderem von Wagram. Adjutant des Kriegsministers und Oberbefehlshaber General Barclay de Tolly, Kommandant von Vitray, verantwortlicher Offizier von General Woronzow) der eine Brigade Kosaken befehligte, die zur Avant-Garde ausersehen war und nach Hamburg und Altona vordringen sollte. Georg, sein jüngerer Bruder, befehligte als Brigade-Kommandeur ein weiteres Kosakenheer hatte den Befehl so weit wie möglich auf der Landstrasse nach Wandsbek vorzurücken. Dabei musste er sich zunächst gegen eine starke feindliche Übermacht unter General Vichery behaupten und zog sich daraufhin nach Rahlstedt zurück. Ihm gegenüber als Kommandant von Altona war der dänische Generalmajor Hugo v. Buchwald a.d.H. Fresenburg. Diese beiden unterhielten später einen regen Briefwechsel, der in den „Erinnerungen des Generalmajor v. Buchwald an seine Kommandantschaft in Altona im Dezember 1813“ von Wetzel wiedergegeben ist.
Er lernt seine spätere Frau kennen

Es war in der Nacht vom 5. zum 6. Jänner 1813, als vom dänischen Grafen Carl-Heinrich v. Schimmelmann aus Schloss Ahrensburg ein Korb ausgezeichnetenen Weines mit der Einladung eintraf, auf seinen Liegenschaften Quartier zu beziehen. Gerne nahm er diese Einladung an und logierte auf Schloss Ahrensburg. In dieser Zeit lernte Georg seine spätere Frau kennen, die Tochter des Grafen, Komtesse Adelaide Tugendreich v. Schimmelmann a. d. Hause Lindenbourg. Schon nach dem Einzug der verbündeten Truppen 1815 in Paris fand noch im gleichen Jahr die Hochzeit statt.

Georg und Adelaide wohnten die ersten Jahre auf Gut Jendel (Estland, südlich von Riga), einem der Löwenstern`schen Güter im Baltikum. Später entschlossen sich Georg und Adelaide nach Dänemark (heutiges Schleswig-Holstein) umzusiedeln. Somit wurden die Güter in Estland verkauft und zogen in die Villa Seelust in Clampenburg bei Kopenhagen.
Der Baron tritt in dänische Dienste

Baron Georg v. Löwenstern wurde 1827 in Dänemark „naturalisiert“ und mit Zustimmung des Zaren trat er in Dänische Dienste. Er wurde vom Dänischen König Friedrich VI durch offenen Brief am 8. Juni 1827 zum Oberst à la Suite ernannt und in den Dänischen Adels- und Freiherrnstand aufgenommen. Am 18. Juni 1827 wurde Georg zum Kammerherren und am 17. August 1827 zum außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister des Königs von Dänemark Friedrich VI ernannt. Als Gutsbesitzer und außerordentlicher Gesandten und bevollmächtigter Minister des Königs nahm er zudem eine neue Aufgabe wahr: Zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern sollte er nach Rio de Janeiro/Brasilien reisen und einen Handelsvertrag zwischen Brasilien und Dänemark abschließen. Brasilien hatte 1822 seine Unabhängigkeit von Portugal proklamiert und der protugiesische Prinz Pedro wurde als Kaiser Don Pedro I installiert. Er war mit der Erzherzogin Leopoldine v. Österreich verheiratet. In einer 70-tägigen Reise fuhren sie auf der Bark Galathea nach Brasilien (Ankunft 26. November 1827). Das Handelstraktat wurde am 5. November 1828 geschlossen und am 14. Februar 1829 reisten Georg und seine Familie auf dem französischen Linienschiff Jean Bart zurück und waren am 19.08.1829 wieder zurück in Kopenhagen. Hier erhielt er am 1. November 1828 das Commandeur-Kreuz des Dannebrog. In Kopenhagen erwarb er die Villa Christiansholm.

Am 18. März 1835 wurde Georg zum General-Major befördert und erhielt vom König Friedrich VI den Auftrag, nach Wien zu reisen um Kaiser Ferdinand die Glückwünsche des dänischen Königs für seine Thronbesteigung zu überbringen und als außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister des Königreiches Dänemark an diesem Hofe zu wirken und mit Österreich ebenfalls einen Handelsvertrag zu schließen. In dieser Zeit traf er Fürst Metternich und die beiden Familien freundeten sich an. Nach dem Hinscheiden des Königs Friedrich VI wurde ihm am 28. Juni 1840 von S.M. König Christian VIII der Kammerherrn-Schlüssel allergnädigst verliehen. Am Vortag der Krönung von König Christian VIII wurde Georg am 27. Juni 1840 das Großkreuz des Dannebrog-Ordens verliehen und im Jahre 1845 das Dannebrogs-Mann-Kreuz. Am 3. März 1846 erbat er von seinem König seine Entlassung. 1847 verließ er zusammen mit seiner Familie Wien. Der österreichische Kaiser verlieh ihm den österreichisch Kaiserlichen Orden der Eisernen Krone 1. Klasse.
Umzug nach Kiel

Die Familie zog nun nach Kiel (heutiges Schleswig-Holstein) und wohnte in deren Villa an der Kieler Förde (20. Juni 1849). In Erinnerung an sein Haus, der Villa Seelust in Clampenborg bei Kopenhagen, wurde diese Villa auf Seelust umgetauft. Hier verlebte er die letzten Jahre seines erfüllten Lebens und am 20. September 1856, im alter von 70 Jahren, entschlief er sanft in den Armen seiner Ehefrau Adelaide, umgeben von seinen Kindern und Enkeln. Ihre Liebe und allgemeine Achtung folgten ihm an seinem Grabe. Adelaide lebte fortan in der Villa Seelust in Kiel, die ihr aber zu groß wurde. Sie verkaufte sie an die Preussische Krone und diente danach als Amtssitz des Prinzen Adalbert v. Preussen (Prinzen-Palais). Sie selbst zog in das Seehaus in Bordesholm und starb dort am 31. Dezember 1876.

Georg war kaiserlich russischer Gardeoberst und wurde später, als er mit seiner Ehefrau und seinen Kindern nach Dänemark zog, dänischer Generalmajor. Er wurde außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister des Königs von Dänemark Friedrich VI. In dieser Funktion war er zusammen mit seiner Familie von 1827 bis 1829 in Rio de Janeiro/Brasilien - die Zeit von Prinz und später Kaiser Don Pedro I, der mit der Erzherzogin Leopoldine von Österreich verheiratet war - um zwischen Dänemark und Brasilien einen Handelsvertrag zu vereinbaren. In den Jahren 1835 bis 1847 war er zusammen mit seiner Familie in Wien mit dem Auftrag einen Handelsvertrag für das dänische Königreich abzuschliessen.
Kinder

Sohn Adelbert (* 23. März 1817 auf Gut Jendel, † 8. März 1879 in Carlsburg bei Sundacker) war mit Rosamunde, geb. Francke, verheiratet (25. April 1848 in der Nicolai-Kirche zu Flensburg). Sie hatten acht Kinder. Er absolvierte das Studium der Rechtsgelehrsamkeit, war Gutsbesitzer, Besitzer des Baron Löwenstern`schen Fideikommis, Mitbesitzer des Gräfl. Schimmelmann`schen Fideikommis, Königl. Dänischer Kammerherr und war als Königlich preussischer Auditeur (Militär-Richter) tätig. Sie lebten auf Gut Buckhagen. Siehe auch „Ein Baron sieht Bordesholm“ vom 15. April 1977 in der Bordesholmer Rundschau.

Georgine (1819 bis 18993) war mit Graf Chistian v. Reventlow verheiratet. Adelaide (1823 bis 1849) heiratete Graf Kuno v. Rantzau und Laurette (1821 bis 1851) war nicht verheiratet und starb in jungen Jahren.

Sohn Friedrich Sebastian (* 15. Juni 1829 auf Schloss Wandsbek, † 20. November 1910 in Oberalm bei Salzburg) war mit Josefine, geborene Robert (Tochter des französischen Großindustriellen Justin Robert), verheiratet und lebten auf dem Familiengut Villa Löwenstern in Oberalm bei Salzburg. Sie hatten eine Tochter: Adelaide (genannt Lilly). Er war Großgrund- und Gutsbesitzer und als Unternehmer Gründer und Persönlich haftender Gesellschafter der Freiherr v. Löwenstern`sche Glasmosaik-Marmor-Waaren Fabrik zu Oberalm und Kaiserlich Österreichischer Major d.R. bei den Ulanen.

https://img-fotki.yandex.ru/get/910161/199368979.1a5/0_26f580_4c46eb12_XXL.jpg

Adelaide Baronin v. Löwenstern

Für besondere Verdienste im Laufe seines Lebens und beruflichen Laufbahn erhielt er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. Dazu zählten der St. Anna Orden, das Goldenes Kreuz für Eylau, der St. Wladimir-Orden mit Schleife, das Ritterkreuz des Schwert-Ordens, die Medaille für die Einnahme von Paris, Commandeur des Dannebrog, das Großkreuz des Dannebrog, das Dannebrog-Mann-Kreuz, das Großkreuz des Ordens der Eisernen Krone 1. Klasse.

0

17

https://img-fotki.yandex.ru/get/1353062/199368979.1a5/0_26f583_31314998_XXL.jpg

Аполлон Алексеевич и Юлия Ивановна Серебряковы.

0

18

https://img-fotki.yandex.ru/get/1027630/199368979.1a5/0_26f586_97466f77_XXL.jpg


Герб рода Левенштернов.

0


Вы здесь » Декабристы » Персоналии участников движения декабристов » ЛЕВЕНШТЕРН Иван Иванович (Иван-Эдуард Германович).